Berlin

Lage in der Stadt

Außenansicht

Foyer

Explosions-
zeichnung

Grundriss
Erdgeschoss

Grundriss
2.OG
Auslandsprojekt
Jessop West
Typologie: Hochschulbau
Standort: Sheffield, England
Kontinent: Europa
Architekten: sauerbruch hutton architekten, Berlin
Matthias Sauerbruch, Louisa Hutton, Juan Lucas Young, Jens Ludloff
Zachary Hinchliffe, Stephanie Heese, Lina Lahiri, Mareike Lamm, Ilja Leda, Tom Mival, Claus Nannen
Partner: rmjm, Cambridge
Ingenieure: Arup GmbH, London / Gleeds, Cambridge
Bauherr: The University of Sheffield
Fotograf: Lepkowski Studios
Beginn: 2005
Fertigstellung: 2008
Bruttogrundfläche: 5 900 m2
Der Masterplan zu Umbau und Umnutzung eines ehemaligen Krankenhausgeländes beinhaltet die Gestaltung einer neuen Mitte für die Universität von Sheffield und die Einrichtung eines neuen öffentlichen Außenraums für die Stadt. Neben der Gesamtplanung wird das Gebäude Jessop West für die Institute Recht, Geschichte und Englisch gebaut. Die drei unterschiedlich hohen Bauteile beherbergen die drei Fakultäten. Jeweils zwei Flügel bilden unterschiedliche Eingangssituationen, wobei der Haupteingang an der Leavy Greave Road liegt.
Der Bau ist als einfache, robuste Struktur konzipiert, die aus diversen Überlegungen zur Nachhaltigkeit entstanden ist. Das Gebäude ist natürlich belüftet, und seine Betondecken bleiben unverkleidet, um die Speichermasse zur Nachtkühlung zu nutzen. Das Tragwerk ist auf ein Minimum reduziert mit ebenfalls rohen Stützen und Wänden. Aus Schallschutzgründen besteht die Fassade aus einer Edelstahlverkleidung und farbigem Glas mit jeweils typischen Farben für die verschiedenen Flügel.

Außenansicht
Haupteingang

Atrium

Innenfassade

Grundriss
Erdeschoss

Grundriss
2.OG

Längsschnitt
Inlandsprojekt
Umweltbundesamt
Typologie: Verwaltungsbau
Standort: Dessau, Deutschland
Architekten: sauerbruch hutton architekten, Berlin
Matthias Sauerbruch, Louisa Hutton, Juan Lucas Young, Jens Ludloff
Andrew Kiel, René Lotz, Nicole Berganski, Denise Dih, Andrea Frensch, Matthias Fuchs, Frauke Gerstenberg, Andreas Herschel, Rasmus Joergensen, Agnieszka Kociemska, Mareike Lamm, Jan Laeufer, Jan Liesegang, René Lotz, Ian McMillan, Julia Neubauer, Konrad Opitz, Olaf Pfeifer, Jakob Schemel, David Wegener, Nicole Winge
Ingenieure: Krebs und Kiefer, Berlin / Zibell Willner & Partner, Köln/Berlin / Harms & Partner, Hannover
Bauherr: Die Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das BMVBW Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnwesen vertreten durch LBB Sachsen-Anhalt Hauptniederlassung, Magdeburg letztendlich vertreten durch Landesbetrieb Bau Niederlassung Ost, Dessau
Fotografen: bitterbredt.de, Annette Kisling
Wettbewerb: 1998
Fertigstellung: 2005
Bruttogrundfläche: 39 800 m2
Das Umweltbundesamt ist als beispielhaftes Projekt ökologischen Bauens geplant worden. Aktive und passive Maßnahmen zur Einschränkung von Energieverbrauch und CO2-Ausstoß werden mit einer Architektur kombiniert, die eine räumliche und materielle Ökonomie mit einer ansprechenden Sinnlichkeit verbindet. Der Standort, die Brache des Gasviertels, ist unter dem Gesichtspunkt des nachhaltigen Städtebaus ausgewählt worden. Kontaminierte Flächen wurden saniert, zwei Bauten wurden in den Komplex integriert.
Die Form des Neubaus wurde so gewählt, dass ein Großteil des Grundstücks der Öffentlichkeit als Park zur Verfügung steht. Vom Eingang, dem Forum, werden die öffentlichen Bereiche des Amtes, wie etwa die Bibliothek und der Hörsaal, erschlossen; durch das überdachte Atrium wird der Rest des Komplexes betreten. Das Gebäude verbindet eine kompakte Gesamtform und hohe Wärmedämmung mit intelligenter Haustechnik und dem Einsatz erneuerbarer Energien. Die Materialien wurden aus ökologischen Gründen ausgesucht.
Kontakt
sauerbruch hutton architekten
Lehrter Straße 57
10557 Berlin
www.sauerbruchhutton.com