Berlin

Museion und
Talferbrücke

Außenansicht

Aluminiumfassade

Grundriss
EG

Grundriss
4. OG

Längsschnitt
Auslandsprojekt
Museion Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst
Typologie: Kulturbau
Standort: Bozen, Italien
Kontinent: Europa
Architekten: KSV Krüger Schuberth Vandreike, Berlin
Torsten Krüger, Christiane Schuberth, Bertram Vandreike
Markus Reinhardt, Annemike Banniza, Jana Eckhoff, Markus Fiegl, Karena Filter, Moritz Hanke, Daniel Kohler, Jan Kunze, Thomas Uhlig
Partner: Irmgard Mitterer, Maria Immakulata, Terlan
Ingenieure: IB Krone, Berlin / Studio Tecnico, Latsch / Schmidt-Olufsen Beratende Ingenieure GmbH, Berlin / IB Axel C. Rahn GmbH, Berlin / Wagner+Partner, Berlin / LichtVision, Berlin
Bauherr: Provinz Bozen-Südtirol, Amt für Hochbau Ost, Bolzano
Fotograf: Ludwig Thalheimer / Lupe
Wettbewerb: 2001
Fertigstellung: 2007
Bruttogrundfläche: 8 370 m2
Der Neubau des Kunstmuseums Museion wird zum Lautsprecher und Symbol der Stadt und Provinz Bozen: zum Fluss und zur Altstadt öffnet sich der Baukörper und lädt das Publikum ein, beim Durchwandern des Museums die Grenzen zwischen Stadt und Landschaft zu überwinden.
Die beiden Stirnseiten fungieren als Schaufenster oder Projektionsfläche und unterscheiden sich in ihrer Transparenz von den mit profilierten Aluminiumplatten verkleideten Längsseiten. Der Kubus nimmt auf vier Ebenen den Großteil der geforderten Flächen auf, ergänzt durch ein weiteres Gebäude im Nordteil des Grundstücks. Der Vorplatz zwischen den beiden Gebäuden ist ebenfalls für Ausstellungen und Veranstaltungen bespielbar.
Das Mittelschiff des Kubus lässt eine große räumliche Vielfalt zu, so dass es den Ausstellungen vorbehalten ist. In den Seitenflügeln sind die Erschließung und weitere Funktionen untergebracht. So entsteht ein räumliches Konzept, das die Flexibilität und Offenheit einer Werkstätte mit den Ausstellungsqualitäten einer klassischen Galerie verbindet.

Außenansicht
von Westen

Außenansicht
von Osten

Innenhof im
1. OG

Grundriss
EG

Grundriss
1. OG

Querschnitt
Inlandsprojekt
Erweiterung Institut für Ostseeforschung
Typologie: Forschungs- und Verwaltungsbau
Standort: Warnemünde, Deutschland
Architekten: KSV Krüger Schuberth Vandreike, Berlin
Torsten Krüger, Christiane Schuberth, Bertram Vandreike
Annemike Banniza, Hans Öchsner, Markus Pfeil, Thomas Reichold, Thomas Uhlig
Ingenieure: Wetzel & von Seht, Hamburg/Berlin / Arge Planung Haustechnik IOW, Elmenhorst-Lichtenhagen
Bauherr: Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern, Geschäftsbereich Rostock
Beginn: 2004
Fertigstellung: 2007
Bruttogrundfläche: 3 430 m2
Das neue Institutsgebäude positioniert sich städtebaulich selbstbewusst als Baukörper am Kurpark des Ostseebads. Es bildet eine klare Kante zur bestehenden Villenstruktur der Uferpromenade und schafft mit dieser räumlichen Ordnung den nördlichen Abschluß des Parks. Durch die Konzentration der Baumaßnahmen in einem Kubus wurde ein hohes Maß an Flexibilität gewonnen. Alt- und Neubau sind ab dem 1. Obergeschoss räumlich-funktionell miteinander verwoben.
Die materialbündige Ausbildung der Fassade in dunklem Putz, hellem Stein und Glas unterstützt die kompakte Form, einzelne Laborbereiche und Raummassen sind durch unterschiedliche Fensterbandlängen ablesbar. Für die Nutzung des Erweiterungsbaus sind Labore, Büros und eine Bibliothek vorgesehen. Der Forschungsbereich des Instituts umfasst die marine Ökosystemforschung in Küsten- und Randmeeren sowie das Monitoring für die Bundesrepublik Deutschland im Auftrag des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie.
Kontakt
KSV Krüger Schuberth Vandreike
Brunnenstraße 196
10119 Berlin
www.ksv-network.de