Berlin

Wand des Lichts

Innenraum
Schemaentwurf

Erster
Spatenstich

Lageplan

Längsschnitt

Querschnitt
Auslandsprojekt
Nam June Paik Museum
Typologie: Kulturbau
Standort: Yong-In, Südkorea
Kontinent: Asien
Architekten: Kirsten Schemel Architekten, Berlin (Wettbewerb)
Kirsten Schemel
Matthias Anegg, Heiko Kampherbeek, Marc Matzken
KSMS Schemel Stankovic Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin (Projekt) Kirsten Schemel, Marina Stankovic
Etienne Fuchs, Nicole Hoffmann, Tobias Jortzick, Anna Krüger, Chan-Ik Park, Sven Pfeiffer, Christine v. d. Schulenburg
Partner: Chang-Jo Architects Inc., Seoul
Ingenieure: Schlaich Bergermann und Partner, Stuttgart mit Jeon Architects, Seoul / HL-Technik & Partner, München mit HIMEC, Seoul / Emmer Pfenninger Partner AG, Basel / George Sexton Associates LIGHTING DESIGN, Washington DC
Bauherr: Gyeonggi Cultural Foundation, Suwon
Wettbewerb: 2003
Fertigstellung: 2008
Nutzfläche: 5 500 m2
Nach dem Gewinn des Wettbewerbs und einer weiteren Entwurfsphase wurde in enger Kooperation mit dem Bauherrn, dem Nam June Paik Studio in New York und einem internationalen Fachplanerteam ein Museumsbau geplant, der sich in die Topografie des Sangkal-Parks einfügt und sich entlang der Erschließungsstraße entwickelt.
Im Außenraum entsteht zwischen dem Gebäude und der Parklandschaft eine teilweise begehbare gekrümmte Fläche. In diese topografische Schale wird der zweigeschossige Ausstellungsbau "eingestanzt" – der in seiner Form an ein Piano erinnert – und von einer gläsernen, dunkel eingefärbten Haut umhüllt. Diese Filterschicht, in der sich reflektierende und bedruckte Gläser überlagern, verwischt die Grenze zwischen Objekt und Umgebung durch Spiegelung und Abstraktion. So setzt sich das Projekt mit den Gegebenheiten des Vorgefundenen auseinander analog zur Kunst von Nam June Paik. Die ausgewählten Materialien entsprechen der Idee des "ready-made" und werden ohne weitere Veredelung als Rohbaustoffe eingesetzt.

Südansicht

Wohnraum

Grundriss

Schnitt
Inlandsprojekt
Umbau Haus Arne Jacobsen
Typologie: Wohnungsbau
Standort: Berlin, Deutschland
Architekten: Kirsten Schemel Architekten, Berlin
Kirsten Schemel
Nina Sommer
Projektpartner: Henning von Wedemeyer
Ingenieure: Pichler Ingenieure GmbH, Berlin
Bauherr: Privat
Fotograf: Stefan Müller
Beginn: 2004
Fertigstellung: 2005
Nutzfläche: 137 m2
Die Siedlung des Architekten Arne Jacobsen im Berliner Hansa-Viertel (Interbau-Ausstellung 1957) überrascht durch einfache aber besondere Materialien, deren Verbindungen und Details, sowie deren besondere Farbigkeit. Das Arne Jacobsen Haus wurde bis auf die tragenden Teile fast gänzlich rückgebaut und neu wieder aufgebaut. In Form, Material und Detailqualität versuchen alle neuen Interventionen und Modernisierungen den ursprünglichen Charakter des Simplen und Leichten zu stärken. So wurden das Bad und die Gärten neu gestaltet; für den Innenhof wurde ein beweglicher textiler Sonnenschutz eingesetzt. Die größte gestalterische Herausforderung war die Rekonstruktion und teilweise Interpretation der pflanzlichen, stofflichen, haptischen oder farblichen Erscheinung der Einzelteile und Flächen.

Blick in den Innenhof

Küche

Grundriss

Schnitt
Inlandsprojekt
Umbau Haus Johannes Krahn
Typologie: Wohnungsbau
Standort: Berlin, Deutschland
Architekten: Kirsten Schemel Architekten
Kirsten Schemel
Nina Sommer
Projektpartner: Henning von Wedemeyer
Ingenieure: Pichler Ingenieure GmbH, Berlin
Bauherr: Privat
Fotograf: Annette Kisling
Beginn: 2004
Fertigstellung: 2006
Bruttogrundfläche: 185 m2
Die Bebauung des Architekten Johannes Krahn im Berliner Hansa-Viertel (Interbau-Ausstellung 1957) interpretiert das traditionelle städtische Atriumhaus und dessen besonderen Raumqualitäten von Offenheit und Umschließung. Der Umbau des Haus Johannes Krahn modifiziert die kleinteilige Struktur zugunsten eines neuen großzügigeren Maßstabs. Die maßgebliche Innovation liegt dabei in der Umnutzung der Außenräume, die als erweiterte Zimmer begriffen werden. Alle Böden des Hauses und des Innenhofs sind daher durchgängig mit einem dunklen, glänzenden Holz belegt, aus dem auch die Schrankobjekte im Innenraum und die Pflanzinseln im Außenraum gestaltet sind. Die Fassade wird durch respektvolle Eingriffe durch großformatige Fensterelemente geöffnet. Eine leichte Membran aus Bambus-/Holzjalousien dient der Verschattung und komplettiert mit der neuen Beleuchtung eine fernöstlich inspirierte Raumwirkung.
Kontakt
Kirsten Schemel Architekten
Kurfürstendamm 11
10719 Berlin
www.k-s-architekten.de