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Außenansicht
Modell






















Auslandsprojekt
Harvard's Allston Science Complex

Typologie: Hochschulbau
Standort: Allston, Massachusetts, USA
Kontinent: Amerika
 


Architekten: Behnisch Architekten, Stuttgart
Stefan Behnisch, David Cook, Martin Haas
für
Behnisch Studio East Inc., Boston, MA
Stefan Behnisch, Christof Jantzen
Projektpartner: Stefan Rappold
Partner: Payette Associates Inc., Boston, MA, USA
Ingenieure: Buro Happold Consulting Engineers, Los Angeles/New York, USA / Transsolar KlimaEngineering, Stuttgart / LichtLabor Bartenbach, Aldrans, Österreich / Vanderweil Engineers LLP, Boston, MA, USA
Bauherr: Harvard University Allston Development Group, Cambridge, MA, USA
Fotograf: Behnisch Architekten
 


Beginn: 2006
Fertigstellung: 2010
Bruttogrundfläche: 110 000 m2

Ziel der Universität Harvard ist die Schaffung eines besonders nachhaltigen Campus mit exzellenten Bedingungen für die interdisziplinäre Lehre und Forschung. Der neue Science Complex ist der erste Schritt eines Umwandlungsprozesses schlecht genutzter Industriegebiete in einen lebendigen Campus in Allston. Die Anlage des Komplexes hat starke Bezüge zum traditionellen Harvard-Campus mit seiner Abfolge von grünen Höfen, den sogenannten Yards, Rasenflächen, Plätzen und Parks, jedoch in zeitgemäßer Interpretation.

Gebäude I ist als zentrale Schnittstelle für das Forschungspersonal, Fakultätsmitarbeiter, Studenten und Anrainer konzipiert. Wintergärten mit öffentlichen Bereichen übernehmen wichtige Funktionen im Rahmen des Klimakonzepts und bieten ein innovatives Umfeld, das von Harvards Tradition als Stätte des Wissens, Forschung auf höchstem Niveau und seinen besonderen Höfe geprägt wird. Während Harvard von Ziegelmauern oder Zäunen mit Pforten umschlossen ist, wird die Einfassung des neuen Komplexes durchlässiger, um die Verbindung zum Stadtteil Allston zu stärken.






Gesamtansicht





















Inlandsprojekt
„Haus im Haus" der Handelskammer Hamburg

Typologie: Verwaltungsbau
Standort: Hamburg, Deutschland
 


Architekten: Behnisch Architekten, Stuttgart
(bis 2005 Behnisch, Behnisch &Partner)
Stefan Behnisch, Martin Haas, David Cook
Ohh Hie Gown, Katja Knaus, Daniel Neves-Pimenta
Ingenieure: Wetzel & von Seht, Hamburg / TPlan, Berlin / Nimbus Design, Stuttgart und Brandi Licht, Hamburg
Bauherr: Handelskammer Hamburg
Fotografen: Jürgen Landes, Roland Halbe
 


Baubeginn: 2003
Fertigstellung: 2007
Bruttogrundfläche: 1 000 m2

In die nicht mehr genutzte ehemalige Börsenhalle der Handelskammer Hamburg wurde unter Beachtung des Denkmalschutzes und der vorhandenen Bausubstanz ein neuer Baukörper als "Haus im Haus" eingefügt, der, über fünf Etagen verteilt, neue Nutzungen beherbergt und den Charakter des Gebäudes als Treffpunkt der Hamburger Wirtschaft in zeitgemäßer Form zum Ausdruck bringt. Immateriell entwickelt sich die neue Struktur in Scheiben und Ebenen, bewusst kontrastierend mit dem steinernen, schweren Erscheinungsbild der alten Halle.

Transluzente Bauteile und Spiegellamellen schaffen Trompe-l’oeuil-Effekte, ungewohnte Dimensionen und teils unwirklich wirkende, flirrende Eindrücke. Der leichte Charakter der neuen Struktur wird betont und gefördert durch das speziell entwickelte LED-Leuchtsystem. Das Licht passt sich den Arbeits- und Nutzungsanforderungen an und kann so eingestellt werden, dass es die Räume wie gleitende Wolken in gedämpftes Licht taucht, oder umgekehrt, zum Strahlen bringt.


 


Kontakt
Behnisch Architekten
 


Rotebühlstraße 163A
70197 Stuttgart
 


www.behnisch.de