Konzept


 
Ready for Take-Off
Aktuelle deutsche Exportarchitektur

Immer mehr deutsche Architekten sind „Ready for Take-Off". Die für den Beitrag ausgewählten Architekturbüros arbeiten derzeit an der Ausführung ihres ersten großen Auslandsprojekts. Neu ist – sieht man einmal von sehr wenigen Großbüros ab –, dass diese inzwischen nicht nur in anderen Ländern planen, sondern auch bauen und damit ihre Entwürfe vor Ort umsetzen können.

Sieht man sich in der Szene um, so stellt man fest, dass kein deutsches Architekturbüro zu den großen Namen der internationalen Marken-Architektur gehört. Und doch scheint die Zeit reif für den deutschen Architekturexport. Qualitäten wie Innovationspotential, die gestalterische Einbindung in städtebaulichen Kontext oder hohe Standards in der Entwicklung technischer Lösungen, verbunden mit den klassischen deutschen Sekundärtugenden wie Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit mögen entscheidend sein für Wettbewerbsgewinne und Bauaufträge im Ausland.

Die Architekturbüros zeigen mit ihren jeweiligen Ingenieurpartnern in dieser Ausstellung ein aktuelles Auslandsprojekt. Ergänzt um die Vorstellung eines bereits fertig gestellten Bauwerks in Deutschland wird die Arbeitsweise dieser Planer vorgestellt.

Das Thema „Ready for Take-Off" – das Aufbrechen in neue Gefilde – wird ebenso wie das Aufgreifen der Werte und Tugenden in der Anmutung der Ausstellung veranschaulicht. Verantwortlich für die Ausstellungsgestaltung ist das Architekturbüro Deutschland, ein Zusammenschluss von acht renommierten deutschen Architektur- und Ingenieurbüros, die sich als Think-Tank verstehen und gemeinsam für eine Architektur Made in Germany eintreten.